Die häufigste Alternative zu einer Haushaltsbuch-App ist keine andere App, sondern eine Tabelle. Das ist eine ernstzunehmende Entscheidung, und sie fällt nicht in jedem Fall zugunsten von hahabu aus. Deshalb zuerst das, was Excel wirklich besser kann.
Was für Excel spricht
- Es kostet nichts extra. Die Tabellenkalkulation ist meist ohnehin vorhanden, es kommt keine weitere laufende Ausgabe dazu.
- Die Datei gehört dir. Kein Anbieter dazwischen, kein Konto, keine Übermittlung an Dritte. Auch in zehn Jahren kannst du sie noch öffnen, unabhängig davon, ob es den Anbieter deiner App dann noch gibt.
- Absolute Freiheit im Aufbau. Jede noch so eigenwillige Logik lässt sich abbilden - eine Sonderberechnung für die Wohngemeinschaft, eine eigene Spalte für die Steuererklärung, was immer du brauchst.
- Du verstehst dabei deine eigenen Zahlen. Wer die Formeln selbst baut, weiß danach genau, wie sich sein Ergebnis zusammensetzt. Das ist ein unterschätzter Lerneffekt.
- Sie funktioniert offline. Kein Login, keine Internetverbindung, keine Wartung.
Wenn dir diese Punkte wichtiger sind als alles Weitere, ist Excel die richtige Wahl. Das meinen wir ernst.
Wo Excel an Grenzen stößt
Die Grenze verläuft fast immer an derselben Stelle: beim Erfassen. Der innere Schweinehund ist der Hauptgrund, warum Haushaltsbücher aufgegeben werden, und jede Buchung von Hand abzutippen füttert ihn zuverlässig. Ein Haushalt mit zwei Konten und einer Kreditkarte kommt schnell auf 80 bis 120 Buchungen im Monat.
Dazu kommen vier Punkte, die sich in einer Tabelle nur mit erheblichem Aufwand lösen lassen:
- Auswertungen musst du selbst bauen. Pivot-Tabellen, Diagramme, Monatsvergleiche - alles machbar, aber es ist ein Projekt für sich, und es muss bei jeder Strukturänderung nachgezogen werden.
- Zu zweit wird es fragil. Zwei Personen, die dieselbe Datei bearbeiten, überschreiben sich gegenseitig. Cloud-Varianten mildern das, lösen es aber nicht.
- Unterwegs ist es unpraktisch. Eine Tabelle am Smartphone auszufüllen, während man an der Kasse steht, macht niemand zweimal.
- Fehler bleiben unentdeckt. Eine verrutschte Formel oder ein falscher Bezug fällt oft erst Monate später auf, wenn überhaupt.
Was hahabu anders macht
Genau an diesen Schwachstellen ist hahabu entstanden, ursprünglich für den Eigenbedarf: Uns hat dieselbe Tabelle irgendwann nicht mehr gereicht.
Erfassen statt abtippen
Buchungen kommen automatisch über die Bankverbindung herein, unterstützt werden über 1.300 Banken in Deutschland und Österreich. Alternativ importierst du CSV-Dateien. Ein Regelsystem kategorisiert die Buchungen eigenständig und reichert sie mit Details an. Du prüfst und gibst frei, statt zu tippen. Für Einkäufe, die sich auf mehrere Kategorien verteilen, gibt es Splittbuchungen.
Auswertungen, die schon da sind
Jahres- und Monatsbericht, Vermögensübersicht mit Verbindlichkeiten, Detailbericht als Tabelle oder Diagramm, Auswertung nach Gruppen und Kategorien. Dazu eine Prognose, mit der du durchrechnest, wie sich etwa eine Gehaltserhöhung oder ein neuer Vertrag auswirkt. Nichts davon musst du selbst bauen.
Mehr als Girokonten
Neben Konten und Bargeld bildet hahabu auch Depots und Fremdwährungen ab. Kurse werden dabei automatisch aktualisiert, auch rückwirkend. In einer Tabelle heißt dasselbe: Kurse regelmäßig selbst nachtragen, Umrechnungen selbst pflegen und bei jeder neuen Position die Formeln erweitern. Das funktioniert - bis zu dem Monat, in dem man es vergisst.
Zu mehreren nutzbar
Bis zu 10 Personen führen dasselbe Haushaltsbuch, jede mit eigenem Zugang und einstellbaren Berechtigungen. Buchungen und Budgets lassen sich einzelnen Personen zuordnen, sodass ihr gemeinsame und persönliche Ausgaben getrennt auswerten könnt.
Grenzen, die sich mitrechnen
Budgets gibt es wöchentlich, monatlich, jährlich oder für frei gewählte Zeiträume. Rollende Budgets nehmen das Ergebnis eines Monats in den nächsten mit - was im Juli übrig blieb, steht im August zusätzlich zur Verfügung. Sparziele verknüpfst du mit Umbuchungen zwischen deinen Konten.
Verträge als digitaler Aktenschrank
Versicherungen, Finanzierungen und Abos hinterlegst du mit Dokumenten, Kommentaren und Ablauf-Erinnerungen. Der Kostenverlauf über die Jahre ergibt sich aus den zugeordneten Buchungen von selbst.
Unterwegs dabei
Die Apps für Android und iPhone sind kostenlos, dazu gibt es eine Web-App ohne Installation. Bargeldausgaben trägst du direkt nach dem Bezahlen nach, statt es abends zu vergessen.
Du musst dich um nichts kümmern
Diesen Unterschied merkt man erst nach ein, zwei Jahren. Bankschnittstellen und Formate ändern sich, Geräte werden gewechselt. Bei einer eigenen Tabelle heißt das jedes Mal Nacharbeit, bei hahabu kümmern wir uns darum. Sicherungen laufen mit, ein defekter Rechner kostet dich keine Daten, und wenn du das Handy wechselst, ist dein Haushaltsbuch nach dem Einloggen einfach da.
Es wird besser, ohne dass du etwas tust
Eine Tabelle wird nur so gut, wie du sie selbst baust. Sie lernt nichts dazu und profitiert von niemandem. hahabu entwickeln wir dagegen laufend weiter, und der größte Teil davon geht auf Vorschläge unserer Nutzer zurück. Über 120 davon sind bereits umgesetzt. Jemand anderes ist über ein Problem gestolpert, das du noch gar nicht hattest, und die Lösung dafür ist längst da, wenn du sie brauchst.
Zeit, die du zurückbekommst
Rechne einmal nach, was dich das Abtippen und Auswerten im Monat kostet. Eine Stunde? Zwei? Aufs Jahr gerechnet sind das mehrere Arbeitstage für eine Tätigkeit, die niemandem etwas bringt. Am Ende geht es deshalb weniger um einzelne Funktionen als um die Frage, womit du deine Abende verbringen möchtest.
Wie das alles im Betrieb aussieht, steht im Handbuch - von der ersten Buchung bis zur Auswertung.
Der direkte Vergleich
| Excel | hahabu | |
|---|---|---|
| Buchungen erfassen | von Hand | Bankimport, CSV, Regelsystem |
| Auswertungen | selbst gebaut | enthalten, inkl. Prognose |
| Mehrere Personen | fehleranfällig | bis 10, mit Berechtigungen |
| Unterwegs | kaum praktikabel | Apps für Android und iOS |
| Fremdwährungen, Depots | manuelle Kurspflege | Kurse laufen automatisch mit |
| Sicherung | selbst organisieren | läuft mit |
| Anpassbarkeit | unbegrenzt | im Rahmen der Anwendung |
| Kosten | meist schon vorhanden | ab 4,90 € im Monat |
| Daten liegen | bei dir | verschlüsselt in der EU |
Wann Excel die bessere Wahl bleibt
Es gibt Fälle, in denen wir dir von hahabu abraten würden:
- Du hast sehr wenige Buchungen im Monat, dann ist der Automatisierungsvorteil gering.
- Du brauchst eine sehr eigenwillige Sonderlogik, die keine Anwendung vorsieht.
- Du möchtest grundsätzlich keine Finanzdaten bei einem Anbieter liegen haben. Das ist eine legitime Haltung, und sie lässt sich nicht wegargumentieren.
- Du führst das Haushaltsbuch ohnehin nur ein paar Monate, um einmal einen Überblick zu bekommen.
Warum gerade hahabu?
Wenn eine App für dich in Frage kommt, bleibt die Frage nach dem Anbieter. Die Antwort liegt bei uns in der Finanzierung.
Anders als andere Anbieter finanziert sich hahabu nicht über den Verkauf von Nutzerdaten. hahabu erhebt nur die Daten, die tatsächlich notwendig sind, alles Weitere ist freiwillig. Es werden keine Daten zu Werbezwecken an Dritte weitergegeben, und Werbung gibt es seit dem ersten Tag nicht. Finanziert wird hahabu ausschließlich über den Mitgliedsbeitrag. Was er kostet, steht auf der Preisseite.
Entwickelt und betrieben wird hahabu in Österreich. Deine Daten liegen verschlüsselt in europäischen Rechenzentren, es gilt die DSGVO. Sensible Angaben speichern wir zusätzlich verschlüsselt, geschützt ist also nicht nur die Übertragung. Wer hinter hahabu steht, ist kein Geheimnis, nachzulesen unter Über uns. Anfragen beantwortet bei uns ein Mensch.
Ausprobieren kannst du das ohne Risiko: hahabu ist 30 Tage kostenlos, ohne Angabe von Zahlungsdaten. Führst du es danach nicht weiter, wird dein Haushaltsbuch automatisch gelöscht.
Wie viel Zeit kostet das?
Deutlich weniger, als die meisten erwarten. Weil die Buchungen automatisch vom Konto kommen und Regeln sie vorkategorisieren, bleibt für dich vor allem das Prüfen und Freigeben. Wir empfehlen, ein- bis zweimal pro Woche kurz hineinzuschauen, das dauert etwa zehn Minuten. Besonders wenn du dein Haushaltsbuch über mehrere Monate geführt hast, ertappst du dich immer wieder bei einem „Aha!“-Moment.
Du bist dir noch nicht sicher, ob ein Haushaltsbuch überhaupt das Richtige für dich ist? Was ist ein Haushaltsbuch? erklärt die Grundlagen, ganz ohne Produktbezug.