Was die Tabelle wirklich besser kann, wo sie an Grenzen stößt - und wofür wir hahabu gebaut haben.
Die häufigste Alternative zu einer Haushaltsbuch-App ist keine andere App, sondern eine Tabelle. Das ist eine ernstzunehmende Entscheidung, und sie fällt nicht in jedem Fall zugunsten von hahabu aus. Deshalb zuerst das, was Excel wirklich besser kann.
Wenn dir diese Punkte wichtiger sind als alles Weitere, ist Excel die richtige Wahl. Das meinen wir ernst.
Die Grenze verläuft fast immer an derselben Stelle: beim Erfassen. Der innere Schweinehund ist der Hauptgrund, warum Haushaltsbücher aufgegeben werden, und jede Buchung von Hand abzutippen füttert ihn zuverlässig. Ein Haushalt mit zwei Konten und einer Kreditkarte kommt schnell auf 80 bis 120 Buchungen im Monat.
Dazu kommen vier Punkte, die sich in einer Tabelle nur mit erheblichem Aufwand lösen lassen:
hahabu ist entlang genau dieser Schwachstellen entstanden - ursprünglich für den Eigenbedarf, weil uns dieselbe Tabelle irgendwann nicht mehr gereicht hat.
Buchungen kommen automatisch über die Bankverbindung herein, unterstützt werden über 1.300 Banken in Deutschland und Österreich. Alternativ importierst du CSV-Dateien. Ein Regelsystem kategorisiert die Buchungen eigenständig und reichert sie mit Details an. Du prüfst und gibst frei, statt zu tippen. Für Einkäufe, die sich auf mehrere Kategorien verteilen, gibt es Splittbuchungen.
Jahres- und Monatsbericht, Vermögensübersicht mit Verbindlichkeiten, Detailbericht als Tabelle oder Diagramm, Auswertung nach Gruppen und Kategorien. Dazu eine Prognose, mit der du durchrechnest, wie sich etwa eine Gehaltserhöhung oder ein neuer Vertrag auswirkt. Nichts davon musst du selbst bauen.
Neben Konten und Bargeld bildet hahabu auch Depots und Fremdwährungen ab. Kurse werden dabei automatisch aktualisiert, auch rückwirkend. In einer Tabelle heißt dasselbe: Kurse regelmäßig selbst nachtragen, Umrechnungen selbst pflegen, und bei jeder neuen Position die Formeln erweitern. Das funktioniert - bis zu dem Monat, in dem man es vergisst.
Bis zu 10 Personen führen dasselbe Haushaltsbuch, jede mit eigenem Zugang und einstellbaren Berechtigungen. Buchungen und Budgets lassen sich einzelnen Personen zuordnen, sodass ihr gemeinsame und persönliche Ausgaben getrennt auswerten könnt.
Budgets gibt es wöchentlich, monatlich, jährlich oder für frei gewählte Zeiträume. Rollende Budgets nehmen das Ergebnis eines Monats in den nächsten mit - was im Juli übrig blieb, steht im August zusätzlich zur Verfügung. Sparziele verknüpfst du mit Umbuchungen zwischen deinen Konten.
Versicherungen, Finanzierungen und Abos hinterlegst du mit Dokumenten, Kommentaren und Ablauf-Erinnerungen. Der Kostenverlauf über die Jahre ergibt sich aus den zugeordneten Buchungen von selbst.
Die Apps für Android und iPhone sind kostenlos, dazu gibt es eine Web-App ohne Installation. Bargeldausgaben trägst du direkt nach dem Bezahlen nach, statt es abends zu vergessen.
Das ist der Unterschied, den man erst nach ein, zwei Jahren zu schätzen weiß. Bankschnittstellen ändern sich, Formate ändern sich, Geräte werden gewechselt. Bei einer eigenen Tabelle bedeutet das jedes Mal Nacharbeit - bei uns ist es unser Problem, nicht deins. Sicherungen laufen mit, ein defekter Rechner kostet dich keine Daten, und wenn du das Handy wechselst, ist dein Haushaltsbuch nach dem Einloggen einfach da.
Eine Tabelle wird nur so gut, wie du sie selbst baust. Sie lernt nichts dazu und profitiert von niemandem. hahabu entwickeln wir dagegen laufend weiter, und der größte Teil davon geht auf Vorschläge unserer Nutzer zurück - über 120 sind bereits umgesetzt. Jemand anderes ist über ein Problem gestolpert, das du noch gar nicht hattest, und die Lösung dafür ist längst da, wenn du sie brauchst. Was du heute nutzt, ist die Summe der Erfahrungen vieler Haushalte über Jahre.
Rechne einmal nach, was das Abtippen und Auswerten dich im Monat kostet. Eine Stunde? Zwei? Über ein Jahr summiert sich das auf mehrere Arbeitstage - für Tätigkeit, die niemandem etwas bringt. Und Zeit ist die einzige Ressource, die mit den Jahren knapper wird, nicht mehr. Der ehrlichste Grund für eine App ist deshalb selten eine einzelne Funktion, sondern schlicht die Frage, womit du deine Abende verbringen möchtest.
| Excel | hahabu | |
|---|---|---|
| Buchungen erfassen | von Hand | Bankimport, CSV, Regelsystem |
| Auswertungen | selbst gebaut | enthalten, inkl. Prognose |
| Mehrere Personen | fehleranfällig | bis 10, mit Berechtigungen |
| Unterwegs | kaum praktikabel | Apps für Android und iOS |
| Fremdwährungen, Depots | manuelle Kurspflege | Kurse laufen automatisch mit |
| Sicherung | selbst organisieren | läuft mit |
| Anpassbarkeit | unbegrenzt | im Rahmen der Anwendung |
| Kosten | meist schon vorhanden | ab 4,90 € im Monat |
| Daten liegen | bei dir | verschlüsselt in der EU |
Es gibt Fälle, in denen wir dir von hahabu abraten würden:
Wenn eine App für dich in Frage kommt, bleibt die Frage nach dem Anbieter. Die Antwort liegt bei uns in der Finanzierung.
Im Gegensatz zu anderen Anbietern steckt hinter hahabu nicht der Gedanke, sich über den Verkauf von Nutzerdaten zu finanzieren. hahabu erhebt nur die Daten, die tatsächlich notwendig sind, alles Weitere ist freiwillig. Es werden keine Daten zu Werbezwecken an Dritte weitergegeben, und Werbung gibt es seit dem ersten Tag nicht. Finanziert wird der Dienst ausschließlich über den Mitgliedsbeitrag - eine bewusste Entscheidung, die du auf der Preisseite nachvollziehen kannst.
Entwickelt und betrieben wird hahabu in Österreich. Deine Daten liegen verschlüsselt in europäischen Rechenzentren, die DSGVO findet Anwendung, und sensible Angaben werden zusätzlich verschlüsselt gespeichert - nicht nur die Übertragung ist geschützt. Wer hinter hahabu steht, ist kein Geheimnis, nachzulesen unter Über uns. Anfragen beantwortet ein Mensch, keine automatische Vorlage.
Ausprobieren kannst du das ohne Risiko: hahabu ist 30 Tage kostenlos, ohne Angabe von Zahlungsdaten. Führst du es danach nicht weiter, wird dein Haushaltsbuch automatisch gelöscht.
Deutlich weniger, als die meisten erwarten. Weil die Buchungen automatisch vom Konto kommen und Regeln sie vorkategorisieren, bleibt für dich vor allem das Prüfen und Freigeben. Wir empfehlen, ein- bis zweimal pro Woche kurz hineinzuschauen, das dauert etwa zehn Minuten. Besonders wenn du dein Haushaltsbuch über mehrere Monate geführt hast, ertappst du dich immer wieder bei einem „Aha!"-Moment.
Du bist dir noch nicht sicher, ob ein Haushaltsbuch überhaupt das Richtige für dich ist? Was ist ein Haushaltsbuch? erklärt die Grundlagen, ganz ohne Produktbezug.