Ein Haushaltsbuch zeigt dir, wie es war. Ein Budget legt fest, wie es sein soll. Erst zusammen wird daraus ein Plan, an dem du dich im Alltag orientieren kannst - ohne jede Ausgabe zu hinterfragen.
Leg für die Bereiche, die dir wichtig sind, einen Monatsbetrag fest. Du siehst jederzeit, wie viel davon noch übrig ist.
Rollende Budgets nehmen das Ergebnis eines Monats in den nächsten mit. Was im Juli übrig blieb, steht im August zusätzlich zur Verfügung - und ein teurer Monat lässt sich im Folgemonat wieder aufholen, statt das Budget für gescheitert zu erklären.
Du setzt dich regelmäßig mit deinen Finanzen auseinander und weißt wie sich die Dinge entwickeln.
Nicht jede Ausgabe folgt dem Monatsrhythmus. Deshalb wählst du den Zeitraum selbst: wöchentlich für den Einkauf, monatlich für Freizeit, jährlich für Versicherungen oder Urlaub.
Worauf sich ein Budget bezieht, legst du ebenfalls fest - auf eine Gruppe, einzelne Kategorien, bestimmte Konten oder auf einzelne Personen in deinem Haushalt.
Ein Sparziel macht aus „ich sollte mal sparen" einen Betrag mit Fortschritt. Du legst fest, wofür und wie viel - neues Auto, Urlaub, Notgroschen - und verknüpfst das Ziel mit deinen Umbuchungen. Überweist du Geld vom Girokonto auf dein Sparkonto, wächst das Ziel automatisch mit.
Das funktioniert auch umgekehrt: Brauchst du Geld von einem Konto, ziehst du den Betrag vom Sparziel wieder ab. Wie weit du bist, siehst du in den Auswertungen.
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